Das System ENDOALPHA von OLYMPUS in der Sportklinik Stuttgart
Auf dem neusten Stand: Voll integrierter OP-Saal aus Glas
Die Sportklinik Stuttgart verfügt seit dem 01.12.2008 über einen voll integrierten Operationssaal aus Glas. Der Hightech-OP unterstützt den täglichen OP-Prozess nicht nur durch seine neueste Technologie, sondern auch durch sein Design und seine Funktionalität, zum Wohle der Patienten und der Mitarbeiter.
Im Einzelnen tragen dazu bei:
Die Steuerung
Die Steuerung und Kontrolle der medizinischen Geräte, z.B. Kamera, OP-Tisch und OP-Leuchten und der nicht-medizinischen Peripheriesysteme, z.B. Raumbeleuchtung und OP-Leuchten-Kamera, wurden durch zwei völlig identisch ausgestattete Touchscreens im sterilen und nicht-sterilen Bereich realisiert. Die intuitive Benutzeroberfläche sorgt für eine sichere und schnelle zentrale Steuerung der gesamten OP-Ausrüstung. Voreingestellte Gerätekonfigurationen sowie Lichteinstellungen entspannen und verkürzen die Rüst- und Wechselzeiten. Zeitaufwand und Personalressourcen lassen sich somit optimieren.
Die Kommunikation
Die Kommunikation inner- und außerhalb des OPs wird den hohen Ansprüchen des OP-Teams durch die moderne integrierte Audio- und Videotechnik gerecht. Innerhalb des OPs lässt sich jede Videoquelle z.B. endoskopische Kamera oder Raumkamera auf jedem Monitor anzeigen. Über einen separaten Videoeingang an der Wand können weitere Videoquellen in ENDOALPHA integriert und die Bilder auf dem gewünschten Monitor dargestellt werden. Durch die Digitalisierung der Bild- und Videodaten und der Anbindung an das Krankenhaus-IT-Netzwerk sind diese im gesamten Krankenhaus verfügbar. Die Vernetzung von OP, Hörsaal und Chefarztzimmer ermöglichen ganz neue Wege der Kommunikation. So lassen sich z.B. Zweitmeinungen während der OP schneller erörtern. Der Informationsfluss endet aber nicht im Krankenhausnetz, sondern kann auf die gesamte wissenschaftliche Welt ausgedehnt werden.
Die Integration
Neben der Anbindung an das Krankenhaus-IT-Netzwerk für die Bild- und Videoübertragung stellt die standardisierte DICOM-Schnittstelle die Verbindung zum PACS-System (Picture Archiving and Communication System) her. Dadurch lassen sich Befundbilder, z.B. aus der Radiologie, begleitend zur OP auf dem 40“ TFT-Wandmonitor anzeigen. Genauso können aber auch OP-Bilder und Videos patientenbezogen im PACS abgespeichert werden.
Die Dokumentation
Das interdisziplinäre und modular aufgebaute Dokumentationssystem ENDOBASE wurde optimal an die Bedürfnisse des Krankenhauses angepasst und ermöglicht eine effiziente Dokumentation vor, während und nach der OP. Die Patientendaten werden via DICOM-Worklist aus dem PACS-System übernommen. Untersuchungsdaten, Bilder und Videosequenzen werden patientenbezogen gespeichert. Die digitale Patientenakte gibt Auskunft über die komplette Patientengeschichte und das Statistikmodul ermöglicht eine komfortable Auswertung aller in ENDOBASE verfügbaren Daten.
Die Technologie HDTV 1080
ENDOALPHA ist mit der Technologie HDTV 1080 ausgestattet. Die Videoplattform EVIS EXERA II bietet eine Kompatibilität mit über 200 flexiblen und starren Endoskopen und integriert den höchsten Bildgebungsstandard HDTV 1080 in den OP. Durch den Einsatz hochauflösender HDTV-Kamerasysteme wird eine außergewöhnliche Detailwiedergabe erzielt z.B. bei der Oberflächendarstellung des Condylus. Darüber hinaus kommt es viel langsamer zu einer Ermüdung der Operateure im Vergleich zu herkömmlichen Kamerasystemen.
Die Ergonomie
Der OP wird durch die Platzierung der medizinischen Geräte auf Deckenversorgungseinheiten (DVE) den höchsten Ansprüchen an einen ergonomischen Arbeitsplatz gerecht. Die Geräte lassen sich für jede OP bequem und schnell in die optimale Position bringen und sichern eine maximale Bewegungsfreiheit. Stolperfallen durch herumliegende Kabel gehören der Vergangenheit an. Alle wichtigen Geräteeinstellungen werden übersichtlich an dem zentralen Display angezeigt.
Das Licht- / Raumkonzept
Das Lichtkonzept besteht aus zwei unabhängig voneinander steuerbaren Beleuchtungskreisen (Weiß- und Blaulicht) für das Umgebungslicht sowie einem speziell für den OP entwickelten LED-Farbkonzept und sorgt für optimale Lichtverhältnisse während der OP. Das Raumkonzept besticht durch komplett verglaste Wände. Zusammen erzeugen das Licht- und Raumkonzept eine angenehme Atmosphäre für das OP-Team und für die Patienten.
Lehre und Forschung
Die integrierte Audio- und Videotechnik unterstützt das Krankenhaus sowohl bei der Aus- und Weiterbildung interner Mitarbeiter als auch bei der wissenschaftlichen Lehre und Forschung. So sind jederzeit Live-Übertragungen in den Hörsaal, in andere Referenzzentren oder zu Kongressen im In- und Ausland zu Lehr- und Demonstrationszwecken oder zur Konsultation möglich.
Die Hygiene
Durch den Einsatz der Glaswände und der Platzierung der medizinischen Geräte auf Deckenversorgungseinheiten lässt sich der OP schneller reinigen und werden Rüst- und Wechselzeiten verkürzt. Die Glaspaneele lassen sich bei Bedarf einzeln abnehmen, so dass Umbauten oder die Einbindung von technischen Neuerungen jederzeit möglich sind.
Qualität und Service
ENDOALPHA Systeme erfüllen die höchstmöglichen Standards. Jedes installierte System muss sich einem umfangreichen Zertifizierungsprozess durch das unabhängige, international agierende Zertifizierungsinstitut TÜV Rheinland unterziehen, das alle technischen und funktionalen Aspekte jedes einzelnen OPs dokumentiert und die Einhaltung höchster Standards gewährleistet.
Stand: Februar 2013

