Knochenmarködem und frühe Osteonekrose der Hüfte

Therapie: Iloprost oder Anbohrung als Monotherapie im Vergleich zu ihrer Kombination

Eine vermehrte Ansammlung von interstitieller Flüssigkeit ist Ausdruck eines Knochenmarködems (KMÖ) und stellt einen unspezifischen Befund dar, der bei verschiedenen Gelenkerkrankungen wie auch der früheren Osteonekrose (ON). Bei ausgeprägten Symptomen der KMÖ und der früheren ON kann eine retrograde Anbohrung mit Druckentlastung zur raschen Beschwerdenlinderung führen. In jüngerer Zeit konnte in einigen wenigen Arbeiten gezeigt werden, dass die intravenöse Applikation vpn Iloprost ebenfalls eine Reduktion der Ödeme und Schmerzen bewirken kann. Für beide Therapien gibt es Therapieversager, eine Kombination könnte die Versagerrate reduzieren. Mit der vorliegenden Arbeit sollten die Monotherapien der Kombinationstherapie aus Anbohrung und Infusion gegenübergestellt werden.

aus: Orthopädische Nachrichten 10/2013

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