Sporthilfe Württemberg stellt sich neue Aufgaben und Ziele

Nach dem Verkauf von 49 Prozent der Sportklinik-Anteile an die Stadt Stuttgart hat der Verein Sporthilfe Württemberg bei der Mitgliederversammlung im Juli seine Satzung an die neuen Gegebenheiten angepasst. Der wichtigste Punkt der neuen Fassung liegt in der Erweiterung der Aufgaben und des Zwecks des Vereins durch die Festschreibung einer intensiveren Förderung der sportmedizinischen Versorgung insbesondere in Zusammenarbeit mit der Sportklinik Stuttgart GmbH. Ferner wurde die Unterstützung sportmedizinischer Forschung und Fortbildung sowie der Dopingprävention ergänzt. Der Tagesordnungspunkt „Wahlen" sorgte für Veränderungen im Vorstand der Sporthilfe Württemberg. Michael Hurler, Geschäftsführer des Württembergischen Fußballverbandes (wfv), wurde in seiner Funktion als Sporthilfe-Vorsitzender bestätigt. Er übt dieses Amt seit November 1999 aus. Schatzmeister Werner Banzhaf verantwortet weitere drei Jahre die finanziellen Geschicke des Vereins. Der stellvertretende Vorsitzende Michael Stümpflen hatte sein Vorstandsmandat bereits zum 31. Dezember 2008 niedergelegt. Er vertritt fortan als entsandtes Aufsichtsratsmitglied des Vereins dessen Interessen im Aufsichtsrat der Sportklinik Stuttgart GmbH. Stümpflens Platz im Sporthilfe-Vorstand nimmt künftig WLSB-Präsident Klaus Tappeser ein. Als satzungsgemäße Vertreter des WLSB und des wfv gehören künftig Martin Glaser und Rainer Domberg dem Vorstand an. Während Domberg in seiner Position bestätigt wurde, übernahm der neue WLSB-Geschäftsführer Martin Glaser das Amt von seinem Vorgänger Wolfgang Eitel. Dieser hatte sein Sporthilfe-Amt abgegeben, da er seit einigen Monaten Geschäftsführer des Badischen Sportbundes in Karlsruhe ist. Als Beisitzer gehören zum Gremium der wiedergewählte Jörg Schwenk sowie Heiner Dangel, Präsident des Schwäbischen Skiverbandes (SSV), der diese Aufgabe von seinem Vorgänger im SSV, Franz Steinle, übernahm. In der Folge der Satzungsänderung wurde als neuer Vertreter für den Arbeitskreis der Mitgliedsverbände Paul Ulbrich in den Vorstand gewählt. WLSB-Sportarzt PD Dr. Martin Huonker ist weiterhin für die Sporthilfe tätig wie auch WLSB-Justitiar Joachim Hindennach als Berater in rechtlichen Angelegenheiten. Durch die Neufassung der Satzung will der Vorstand der Sporthilfe Württemberg die Aktivitäten des Vereins und der Sportklinik Stuttgart GmbH noch stärker mit dem Sport in Württemberg verzahnen und verbinden. Die neue Vereinssatzung wurde im Internet veröffentlicht unter www.sportklinik-stuttgart.de, Rubrik „Sportbetreuung und Partner“. SPORT in BW 09/2009